05-2008: Johannes-Falk-Haus

Unsere Kooperation mit dem Johannes-Falk-Haus in Hiddenhausen

Einige Aussagen zu unserem Besuch in der Förderschule in Hiddenhausen.

200805johannesfalkhaus01Am Donnerstag 07.05.2008 sind wir zum Johannes Falk Haus gefahren, um unsere Partnerklassen zu besuchen. Wir kennen uns bereits von zwei anderen Kontakten und freuten uns heute erstmals die Schule kennenzulernen.

Als wir dort ankamen, wurden wir von der Klasse begrüßt und sind anschließend in den Speiseraum gegangen. Beim Frühstück übernahmen einige von uns das Brötchenaufschneiden und sie zu belegen. In dieser Zeit beobachte ich auch wie sich zwei Schüler vom Johannes-Falk-Haus ärgerten und sich heftig stritten. Danach machten sie komische Sachen.

Die Schule des Johannes-Falk-Hauses ist viel größer als unsere Schule. Sie hat viele andere Räume, z. B. das besondere Schwimmbad, einen Lehrgarten, eine Lernküche, einen Kuschelraum und einen Snoezelraum.

Ich fand toll, dass wir in vier Gruppen aufgeteilt waren und viele der Räume anschauen konnten. In einem Raum durften wir auch auf dem großen Wasserbett liegen. Herr N. erzählte uns von der Schule und zeigte uns noch einige Besonderheiten, z.B. die Lavalampen, das Podest und die Schwarzlichtlampen. Der Snoezelraum heißt so, weil Snozel aus dem Schwedischen kommt und Entspannung bedeutet. Wir wären hier noch gerne etwas länger geblieben, aber…

Ich fand es schön, dass Herr N. alle unsere Fragen und Aussagen beantwortet und kommentiert hat.

Als Nächstes waren wir in einem Raum, wo zwei Kinder lernten, die nicht reden können. Der Junge stellte uns Fragen mit Hilfe eines Sprachcomputer. Wir antworteten und er verstand uns. Jetzt wissen wir auch wie er heißt, was er gerne isst und welchen Sport er macht. Er versteht unsere Fragen und antwortet, in dem er dem Computer über das Antippen von Bildern, den Befehl gibt uns, mit einer künstlichen Sprache zu informieren. Das andere Kind zeigte uns Bilder und konnte so ausdrücken was es gerade lernte bzw. wollte.

Ich wusste nicht, dass Behinderte fast alles können, was wir auch können. Dies fiel mir auf, als wir die verschiedenen Aufgaben der Schüler des Johannes-Falk-Hauses kennenlernten, z. B. beschäftigen sie sich mit den Regeln des Putzens und Kochens.

Neben der Sporthalle war ein extra Raum mit einem im Boden eingebauten Trampolin. Wir durften auch einmal darauf springen und unsere Saltos ausprobieren. Wir hatten dabei sehr viel Spaß.

Leider konnten wir uns nicht mehr richtig von unseren Gastgebern verabschieden, denn sie mussten sich für ihr Mittagessen in der Kantine vorbereiten. Der Vormittag war sehr aufregend und spannend und wir würden jetzt noch gerne wissen, wie ein Schulalltag aussieht. Schöner wäre es natürlich, einen Schulvormittag mitzuerleben.

Zum Schluss war es prima, dass wir uns auf der Wiese austoben oder chillen durften, bis der Bus kam. Es war sehr entspannend. Unsere vielen unterschiedlichen Eindrücke haben wir uns gegenseitig am folgenden Schultag berichtet.

Hendrik, Dennis B., Laura S., Jessica, Tara-Lynn, Erich, Desirée, Rebecca und Selina