05-2010: Wo Werra sich und Fulda küssen …

Kanu fahren, Rad fahren, Klettern, Wandern – das volle Programm haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b vom 26.05. bis zum 28.05.2010 in Hann-Münden erlebt. Sie haben dort zwei Nächte in der Jugendherberge verbracht und tagsüber an einem erlebnispädagogischen Programm teilgenommen.

Am ersten Tag ging’s gleich nach der Ankunft nach kurzer Einweisung in die Kanus auf die Weser. Der Fluss fließt etwa 5 km/h schnell und er führte leichtes Hochwasser Drei oder vier Schüler saßen in jedem Kanu und mussten versuchen, gleichmäßig zu paddeln, doch das war nicht so einfach, sodass manche Schüler die Strecke doppelt zurückgelegt haben … vom linken zum rechten Ufer und wieder zurück.

Dann ging’s auf die Räder an der Weser entlang 12 Kilometer zurück nach Hann-Münden.

Am nächsten Tag erwarteten uns schon die Schattenspringer aus Herford. Zunächst gab es ein paar Spiele, bei denen es hauptsächlich um Teamarbeit ging, und dann am Nachmittag das große Abenteuer auf der „Fling Bridge“. Das sind drei schmale Bretter, die 10 Meter hoch zwischen den Bäumen hängen. Zwischen den Brettern ist jeweils ein Meter Abstand, an den Brettern sind Seile, an denen die Mitschüler die Bretter in die richtige Position ziehen. Und dann geht’s los! Zwei Schüler, die sich oben gegenseitig helfen müssen, werden mit einem Haltegurt gesichert, bevor sie hochklettern, drei andere Schüler sichern jeweils von unten, sodass niemand abstürzen kann. Aber trotzdem ist das schon ein mulmiges Gefühl, hoch oben zwischen den Bäumen auf wackeligen Brettern zu stehen.

Am letzten Tag stand die Wanderung zur Tillyschanze auf dem Programm. Es regnete und wir hätten sie fast nicht gefunden. Durch Zufall tauchte sie plötzlich links zwischen den Bäumen auf, nachdem Frau Reuschenberg und Frau Tralle uns schon erzählt hatten, dass man die Tillyschanze kürzlich abgerissen habe. Wir hatten einen herrlichen Blick über Hann. Münden und konnten gut sehen, wo sich die Fulda und die Werra „küssen“ und ihren Namen büßen müssen.

Nach einem kurzen Abstecher zu „Mc“ ging’s dann mit dem Bus wieder nach Hause.