03-2011: Skiklassenfahrt nach Zell

Skiklassenfahrt der 10a vom 18.-26. März 2011 nach Zell in Österreich

Der Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück: Brötchen, Käse, Milch, Kaffee, Müsli, Wurst, Orangensaft usw. Anschließend zogen wir unsere Skischuhe an und macht uns auf den Weg zum Bus, welcher uns zur Gondelstation am Skigebiet brachte. Als nächstes stiegen wir in die Gondel ein, welche uns nach oben zur Skihütte brachte. Wir versammelten uns in unseren Gruppen und fuhren uns auf der Blauen Piste ein. Um ca. 12 Uhr hatten wir eine Stunde Mittagspause, aßen unser Mittagessen, ruhten uns in Sonnenstühlen aus und genossen die pralle Mittagssonne. Um 13 Uhr wurden wir in neue Gruppen eingeteilt: Die Anfänger fuhren mit Helmut auf der Blauen Piste, die Fortgeschrittenen das erste Mal mit dem Sessellift und Frau Harting nach oben zu den Roten Pisten und Herr Hildebrand fuhr mit seiner Gruppe eine noch schwierigere Rote Piste, da er auf den Anderen schon war. Um ca. 15 Uhr trafen wir uns alle geschafft und kaputt an der Aprés-Ski-Hütte wieder, waren stolz und erzählten uns gegenseitig von unseren Erlebnissen. Gegen 16 Uhr fuhren wir mit dem Bus zurück zum Gasthof Kirchenwirt, gingen duschen, ruhten uns wieder ein wenig aus, aßen um 18.30 Uhr Abendbrot und klärten mit Herrn Hildebrand das Abendprogramm ab. Da wir jedoch sehr müde waren, fiel dieses am heutigen Tag aus und uns blieb Zeit, Kraft für den nächsten Tag zu sammeln.

Vorstellung des Skigebietes: Zillertal Arena
Als wir am Skigebiet ankamen, bekamen wir als erstes ein Infoplakat, um einen groben Überblick der verschiedenen Pisten und deren Lifte zu bekommen. Insgesamt hat das Skigebiet 171 Lifte und 662 Pistenkilometer. Um das Skigebiet überhaupt betreten und deren Pisten fahren zu können, benötigten wir einen Skipass, der uns Einlass und Berechtigung zur Benutzung der Lifte und Gondeln gewährte.  Für eine Verschnaufpause gab es mehrere Skihütten aus Holz, in denen wir essen und trinken konnten.  Bei den Pisten gab es verschiedene Schwierigkeitsgrade, die durch Farben gekennzeichnet werden. Blaue Pisten sind leichte Abfahrten, Rote die Mittelschweren und Schwarze die sehr Schweren Pisten für Könner. Bei schlimmen Stürzen reichte ein Anruf unter der Telefonnummer 123 aus, um schnelle Rettung für den Verletzten zu erlangen: Ein Schneemobil kam mit Rettungssanitätern, Erste-Hilfe-Koffern und genügend Platz für den Gestürzten und seine Skier. Bei besonders schweren Unfällen, welche eher selten vorkommen, steht ein Rettungshubschrauber zur Verfügung, der den Verletzten sofort ins Krankenhaus bringt. Diese Hilfe benötigten wir glücklicherweise nicht, da wir die Pisten gut meisterten und wirklich nur die Pisten fuhren, die wir uns auch wirklich zutrauten.

Wie lernt man Skifahren?
Durch unsere großartigen Skilehrer Helmut, Friedhelm, Frau Harting und Herrn Hildebrand lernten wir das Skifahren sehr schnell. Am Anfang mussten wir uns auf dem „Idiotenhügel“ (blaue Piste) mit den Skiern, Stöckern und dem Schnee vertraut machen. Anfangs lernten wir das Bremsen, da es das Wichtigste vom ganzen Skifahren ist. Dazu haben wir verschiedene Übungen: Beispielsweise das Fahren ohne Skistöcke, um zu lernen, dass diese keinesfalls zum Bremsen benötigt werden dürfen. Eis gibt zwei Arten zum Bremsen; einmal den Schneeflug, bei die Skispitzen vorne zusammengeführt und das Körpergewicht leicht nach vorne verlagert wird. Die andere Art zu bremsen war die, bei der die Skier während der Bremsung parallel gehalten werden. Hierbei wurde eine schnelle Kurve gefahren, die Skier parallel gehalten, die Skikanten ebenfalls parallel zum Hang in den Schnee gedrückt und den Hang halbwegs wieder hochgefahren. Außerdem mussten wir lernen, Kurven zu fahren, da man einen steilen Berg immer in Kurven herunterfährt, weil man sonst zu schnell ist. Schon am zweiten Skitag hat sich ein kleiner Teil der Klasse die rote Piste heruntergetraut.

Umgang mit Umweltproblemen beim Skisport
Da Skisportler beim Skifahren die freie Natur genießen, sind auch sie verpflichtet, Regeln einzuhalten, die die Umwelt und Tiere schützen sollen. Das Verlassen der markierten Piste sollte vermieden werden, da die Skikanten beim Bremsen oder Kurvenfahren neu geschlagene Wurzeln schädigen. Außerdem ist das Tiefschneefahren im Wald untersagt, da es die Tiere stört und Skifahrer nur Gäste in diesem Gebiet sind; wirklich zu Hause sind dort nur Pflanzen, Bäume und Tiere. Daher sind hier Müll oder Lärmbelästigungen ebenfalls unerwünscht. Da Hunde schnell von Skiern verletzt werden oder, wenn sie nicht angeleint sind, in geschützten Gebieten herumlaufen könnten, sollte man sie zu Hause lassen. Es stehen öffentliche Verkehrmittel zur Verfügung, die regelmäßig zu den Skigebieten fahren. Diese sollten genutzt werden, um den Treibstoffverbrauch zu mindern. Das Skifahren bei Dämmerung oder Nacht sollte unterlassen werden, da Tiere zu dieser Zeit ihre Ruhe haben wollen, brauchen und die Unfallgefahr für Skifahrer außerdem sehr hoch ist.