12-2011: 10a fährt Ski

Unsere Abschlussfahrt 2011 – Ein Bericht der Klasse 10a

Wir sind am 10.12.2011 um 7.00 Uhr in den Bus nach Italien gestiegen und losgefahren. Die Busfahrt dauerte ca. 12 Stunden, kaum einer konnte schlafen, wir alle waren viel zu aufgeregt und gespannt was uns dort erwartet. Als wir kurz davor waren, die Grenze von Österreich nach Italien zu überqueren, sahen einige schon den Schnee. Wir kamen um kurz nach 19.30 Uhr an. Wir konnten uns einfach nicht mehr halten, wir machten eine kleine Schneeballschlacht und danach durften wir auf unsere Zimmer. Wir konnten noch nicht viel auspacken, da ertönte auch schon die Glocke zum Essen. Wir wurden schon vor der Fahrt in Gruppen eingeteilt, die sich dann nach dem Essen noch einmal in Skisachen zur Kontrolle treffen sollten. Danach hatten wir noch ein wenig Freizeit. Um 22.30 Uhr war Nachtruhe.

Am ersten Morgen fiel uns das Aufstehen sehr schwer. Um 7.30 Uhr gab es Frühstück und um 8.20 Uhr mussten wir dann fertig angezogen sein, um in den Bus zum Klausberg einzusteigen. Am Klausberg haben wir uns dann unsere Skischuhe, Skihelme, Skier und die Skistöcke ausgeliehen. Danach sind wir zu unserer ersten Piste gefahren, dem Speikboden. Ideal für uns „Anfänger“. Dort haben wir dann unsere ersten Einweisungen in das Skifahren bekommen. Wir sind dann am ersten Tag erst nach dem Mittagessen Ski gefahren. Wir haben jeden Tag von unserem Gruppenleiter eine Karte bekommen, mit der wir uns im Skigebiet in einer der Hütten das Mittagsgericht holen konnten. Als wir gegen halb 5 wieder in unserer Pension „Rotbach“ waren, waren alle zufrieden, dass sie sich wenigstens auf den schmalen Skiern halten konnten. An diesem Abend hatten wir dann auch kein großes Programm mehr. Wir haben uns untereinander ausgetauscht, wie der erste Tag so war und nach dem Abendessen sind dann alle recht früh schlafen gegangen.

Am zweiten Tag sind wir wieder zum Speikboden gefahren und einige konnten schon auf die rote Piste. Diese war etwas schwieriger. (Blau ist einigermaßen leicht und gut für Anfänger, Rot ist schon ziemlich anspruchsvoll und anstrengend und Schwarz ist für die guten Fahrer, die sich gut auf den Skiern
anstellen und sich schon ein wenig auskennen). Mittags gab es dann wieder Essen und um halb 5 waren wir schon wieder im Bus in Richtung Pension. Nach dem Abendessen haben sich einige im großen Aufenthaltsraum getroffen, um ein bisschen Karten zu spielen. Die Anderen trafen sich auf den Zimmern und unterhielten sich, bis Nachtruhe war und alle auf ihre Zimmer mussten.

Am dritten Tag waren wir alle schon ziemlich kaputt und die meisten machten nach dem Mittagessen eine Pause. Dieser Tag war vor allem anstrengend, weil wir nicht mehr auf dem Speikboden waren, sondern jetzt auf den Pisten des Klausbergs, wo wir auch unsere Skier ausgeliehen hatten. Am Abend haben wir dann beschlossen, noch einmal die gleichen Spiele wie am Vorabend zu machen und am nächsten Abend in den „Aprés Ski Pub“ vom Klausberg zu gehen.

Der vierte Tag war dann wieder viel entspannter, wir probierten schon mehr aus, trauten uns auf die rote Piste und einige fuhren sogar schon die Schwarze. Nach dem Abendessen haben sich dann alle schick gemacht und wir sind in die Disco/Bar. Alle hatten sehr viel Spaß, haben getanzt oder sich mit anderen Leuten aus der Umgebung unterhalten. Also das war schon ein echt schöner Abend mit der ganzen Klasse. Um ca. 23.00 Uhr sind wir dann in unserer Pension angekommen und dann auch zügig schlafen gegangen.

Denn es hieß wieder früh aufstehen am nächsten Morgen. Nach dem Frühstück sind wir dann alle wieder fix auf die Piste, denn wir wussten, dass das unser vorletzter Tag ist und uns allen machte das Skifahren mächtig Spaß. Nach dem Abendessen fragte Herr Hildebrand uns, wer lieber in die Disco möchte oder dort bleiben und Karten spielen wollte. Wir haben uns ziemlich gerade aufgeteilt. Eine Hälfte ist noch einmal in die Disco gegangen, die anderen wollten sich an ihrem letzten Abend entspannen.

Unser letzter Tag in Italien. Alle freuten sich, den letzten Tag noch einmal so richtig loszulegen. Doch wir hatten nur den halben Tag Zeit. Denn um 13.30 Uhr mussten wir unsere Skisachen wieder abgeben und sind danach in den Bus gestiegen, um unsere Koffer zu packen und uns vom Schnee zu verabschieden. Wir hatten noch Zeit Abendbrot zu essen und dann fuhr auch schon der Bus um 19.30 Uhr ab. Die Busfahrt war diesmal entspannter. Alle haben fast den ganzen Weg geschlafen und wir sind morgens um ca. 8.00 Uhr am ZOB angekommen, wo wir schon von unseren Eltern erwartet wurden.

Unsere Abschlussfahrt hat uns gezeigt wie gut wir eigentlich zusammenhalten können, wenn einer fällt hilft man ihm wieder auf oder wenn man jemanden sieht der traurig ist… Ach, wir waren einfach die ganze Zeit alle für einander da. Wir können nun mit Sicherheit sagen, wir können Skifahren! Zwar noch nicht wie die Profis, aber daran können wir ja noch arbeiten. Am Anfang dachten wir „Skifahren?! Na toll.“ Doch im Nachhinein können wir sagen: „Unsere Fahrt hat uns zusammen geschweißt und dafür sind wir alle dankbar.“