05-2013: JU besucht Realschule

Junge Union besucht Realschule Spenge

Fit for Life – unter diesem Motto steht das Konzept der Realschule Spenge, bei der sich die Junge Union aus den Städten Spenge und Enger informierte. „Wir sind eine kleine, sehr persönlich geführte Schule“, so der kommissarische Schulleiter Thomas Hollmann. „Unser Ziel ist es, Schüler auf das reale Leben vorzubereiten und sie fit dafür zu machen“, so Hollmann, „dies beginnt mit dem Lernen des Lernens und der Förderung der Leistungsbereitschaft.“

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Auch wenn etwa 2/3 der Schüler im Anschluss ein Abitur anstreben, nimmt die Förderung der Berufswahlfähigkeit einen hohen Stellenwert ein. Neben Berufsberatung und Schülerpraktika nehmen auch Lehrkräfte am Leben in den Betrieben teil, um sich regelmäßig weiterzubilden. Als besonderen Vorteil sehen Hollmann und seine Kollegin Janna Oberpenning die kleinen Klassen an, in denen vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Förderung und Forderung auf unterschiedlichen Ebenen möglich werden. Naturwissenschaftliche, sprachliche, sportliche und kreative Angebote stehen zur Verfügung, die über den normalen Fächerkanon hinausgehen. Selbstverständlich wird auch der verantwortungsvolle Umgang mit den digitalen Medien im Unterricht geübt. Eine besondere fachliche, personelle und soziale Förderung entsteht durch den regelmäßigen Austausch mit Partnerschulen in Frankreich und Russland, sowie der Teilnahme an den DELF-Prüfungen. Hierbei kann die Realschule auf besondere Erfolge verweisen: Das Sprachniveau B1 in Französisch wird im Normalfall erst in der gymnasialen Oberstufe erlangt. „Dieser Erfolg ist beachtlich“, so Katharina Morgret, Stadtverbandsvorsitzende der CDU Spenge.

Nach einer Führung des kommissarischen Schulleitungsteams durch die Räume bleibt der Jungen Union Enger-Spenge ein Fazit: Schön, dass wir mit der Realschule Spenge eine engagierte Schule im Ort haben, die nicht nur den Dienst nach Vorschrift verfolgt, sondern auf individuelle Förderangebote, die den Neigungen der Schüler entsprechen, Wert legt.

Die Junge Union in Enger und Spenge besichtigt die weiterführenden Schulen in Spenge und Enger. Hierbei stehen Herausforderungen an die Schullandschaft durch den demographischen Wandel, sowie die Konzepte der Schulen im Vordergrund. „Wir wünschen uns Wahlfreiheit für die Eltern“, so Friedrich Kamp, Vorsitzender der Jungen Union. „Die bislang kennengelernten Konzepte unterscheiden sich und zeigen die verschiedenen Schwerpunkte, die eine Auswahl ermöglichen”.
Michael Schöbeck

Quelle: JU Herford