09-2014: 10a am Alfsee

Klassenfahrt der 10a zum Alfsee

„Soll das ein Witz sein? – Wo ist das denn? – Und was kann man denn da schon machen?“ Die Klasse 10a hat in der Woche vom 01.09. bis 05.09.2014 erfahren, dass das geht – und es macht sogar riesigen Spaß.

Wir waren in Bungalows untergebracht, in denen es jeweils zwei 4er-Zimmer gab. Jedes Zimmer verfügte über Waschbecken, Dusche und Toilette. Die Verpflegung war einfach nur hervorragend, sie hatte mindestens 3-Sternequalität. „Das war eine runde Sache“, schwärmt Janik (15), ich war ja zunächst auch eher skeptisch, aber meine Meinung hat sich gründlich geändert.

Am Dienstag ging`s auf die Wasserskianlage. Das ist ja nicht so mein Ding, meint Kevin (15), aber es macht auch Spaß zuzugucken. Die meisten schaffen es beim dritten Start, auf den Brettern zu bleiben. Die allgemeine Meinung: es war schon eine sportliche Herausforderung. Und obwohl Timm (17) in seinem nach totem Fisch stinkenden Neoprenanzug zu allem Übel noch eine gebrauchte Badehose fand, hat`s auch ihm gefallen. „War toll“, schwärmten Marc, Marcel und Omar.

Am Mittwoch stand Bogenschießen auf dem Programm. Die Klasse wurde in vier Gruppen eingeteilt. Der Trainer hat uns die Technik hervorragend erklärt und wertvolle Tipps gegeben, sodass fast alle Pfeile die Scheibe getroffen haben, einige sogar in der Mitte! Pro Gruppe wurde ein Gruppensieger ermittelt und diese vier Schüler (Lutz, Luisa, Omar und Marc) traten dann gegeneinander an: Herzlichen Glückwunsch an Marc (15) – er wurde Klassensieger. Kevin (15) war von dieser Aktion sogar so begeistert, dass er sich vorstellen kann, Bogenschießen zu Hause im Verein fortzusetzen.

Donnerstags ging`s auf die ‚Tiefe Hase’, ein aufregender Fluss mit Charakter und einigen Schwellen, die überwunden werden mussten – natürlich ohne zu kentern! Roland und Claudia haben uns dabei begleitet und haben uns alles sehr gut erklärt. Manchmal mussten sie auch etwas lauter werden: „Steck das Paddel RECHTS ins Wasser!“ Celina, Franzi ziehen ein Fazit: „Das war ein Highlight, es hat großen Spaß gemacht und alle sind unversehrt im Ziel angekommen.“ Und Vanessa und Ilka meinen: „wir sind als Klasse noch mehr zusammengewachsen, auch unsere Neulinge haben sich prima integriert.“

Eingerahmt wurde unser Sportprogramm durch zwei Tagesausflüge. Am Montag haben wir uns das zweitgrößte Kreuzfahrtschiff (348 m, mehr als drei Fußballfelder lang) in der Papenburger Meyer-Werft angesehen. „Beeindruckend“, staunten Luisa, Jana, Celina und Jasmin, dieses Schiff hat die Größe eines Dorfes, es hat sogar eine Kläranlage und eine Müllverbrennungsanlage.

Den letzten Tag verbrachten wir in Bremen. Das erste Ziel war der Schwarzlichthof. Hier spielt man Minigolf im Dunklen, und danach hatten alle noch zwei Stunden Freizeit in der Stadt.
Von den historischen Bauwerken haben die Schüler nicht so viel gesehen, aber sie haben das goldene Mc Donalds gefunden. Tanja (15) meinte: „Bremen ist eine große Stadt, es gibt viele Verkehrsmittel: Busse, Züge, Straßenbahnen und Taxen, aber viele Leute fahren trotzdem noch mit dem Rad oder gehen zu Fuß“.

Und nun noch unsererseits (Hr. Machiné, Fr. Reuschenberg) ein lieber Gruß an die Eltern der Klasse10a: „Sie haben wunderbare, wohlerzogene Kinder, mit denen man sich überall sehen lassen kann. Wir haben mehrfach ein großes Lob für die Disziplin, die Konzentration und das Verhalten der Gruppe bekommen.“
Renate Reuschenberg