09-2018: 10a, 10b am Veluwemeer

Abschlussfahrt der Klassen 10a & 10b zum Veluwemeer

Die große Fahrradtour nach Elburg

Am 4.9.18 ist der komplette 10te Jahrgang während ihrer Abschlussfahrt 40 Km nach Elburg mit dem Fahrrad gefahren. Unsere Fahrräder wurden schon am Morgen mit einem großen LKW angeliefert. Anfangs waren zwar noch nicht alle motiviert, später wurde es jedoch lustig, weil wir eine Helmpflicht hatten und wir uns gegenseitig blöd angeguckt und aus Spaß gelacht haben. Wir sind durch viele Felder mit den ungewohnten holländischen Fahrrädern gefahren. Das Wetter war zu dem Zeitpunkt leider zu gut, die Sonne hat die ganze Zeit geschienen und es war extrem heiß. Nach einer gewissen Zeit tat vielen von uns der ganze Körper weh, so dass wir es gerade noch aushielten auf dem harten und warmen Sattel zu sitzen. Wir mussten während der ganzen Tour einige Stopps einlegen, weil nicht alle von uns mit dem Tempo mitkamen. Unser Ziel war es eine kleine Stadt „Elburg“ zu besuchen, welche direkt an einem Hafen liegt. Es gab einige Lokale wo wir Essen gehen konnten, aber die meisten sind einfach ein bisschen herumgelaufen, was nach der langen Hinfahrt ganz gut tat. In der kleinen Stadt gab es einige Kirchen und schöne, ältere Gebäude. Die Rückfahrt war am Schlimmsten, da es sehr heiß war und kaum noch einer was zu trinken hatte. Alle waren sehr froh, als alle Heile wieder in unseren Chalets angekommen waren.

Grachtenfahrt und Amsterdam

Am Mittwoch, den 5.9.18 waren wir alle zusammen in Amsterdam und haben uns dort vergnügt. Als wir um ca. 10.30 Uhr dort ankamen, war dort kein schönes Wetter. Es regnete und wir starteten mit einer Grachtenfahrt durch ganz Amsterdam. Uns wurde während der Fahrt die verschiedensten Sehenswürdigkeiten vorgesellt und etwas von der Geschichte Amsterdams erzählt. Als wir an dem Hafen vorbeifuhren, war es echt erstaunlich wie groß die Schiffe dort waren. Während der Fahrt durch die Grachten hörten alle gespannt zu, was es in Amsterdam gibt. Nach einer Stunde war die Fahrt zu Ende und es ging trotz Regen in die Stadt.

Programm in Amsterdam

Nach der Grachtenfahrt ging es dann in verschiedenen Gruppen weiter. Die erste Gruppe besuchte das Anne-Frank Haus, die zweite Gruppe ging zu Madame Taussauds und die restlichen Schüler aus den Klassen durften auf eigene Faust Amsterdam erkunden. Der Aufenthalt bei Madame Taussauds hat allen sehr gut gefallen. Alle aus der Gruppe haben reichlich Fotos gemacht und es war einfach faszinierend, wie jeder einzelne Raum unterschiedlich gestaltet wurde. So konnten Fotos mit James Bond, E.T. oder Lady Gaga gemacht werden.
In das Anne-Frank-Haus ging es nach einer kurzen Wartezeit, wo man auch einen Sprachguide bekam, den man in den Räumen an entsprechende Sensoren halten musste, woraufhin dann eine Audiodatei abgespielt worden ist. Wir fanden das Museum sehr informativ und spannend aufgebaut. Als man das Haus betrat, wo die Familie Frank und van Pels wohnten, verspürte man eine andere Aura. Alles war ruhig und man fühlte sich zurückversetzt in die damalige Zeit. Am Ende gab es noch einen Shop.

Windsurfen

Am vierten Tag unserer Abschlussfahrt stand für uns der Programmpunkt Surfen auf dem Plan. Morgens um 10 Uhr startete die erste Surfstunde. Als erstes lernten wir unseren Surflehrer Willi kennen. Von ihm bekamen wir unsere Neoprenanzüge, damit das Wasser nicht zu kalt ist. Diese hielten uns wirklich warm. Zusammen haben wir dann die Surfbretter rausgeholt und die Segel befestigt. Wir haben von Willi gelernt, wie die Seiten eines Surfbrettes heißen oder wie man sich auf dem Wasser verhalten muss. Als wir alles zusammengetragen haben ging es dann auf ins Wasser. Wir haben uns die ganze Zeit in einem bestimmten Bereich aufgehalten. Das erste was wir machen mussten, war raus zu paddeln und uns dann auf die Surfbretter zu stellen. Danach hat uns Willi alle weiteren Schritte gezeigt und wir haben diese dann nachgemacht. Manche Schritte waren echt schwierig, andere haben aber dann wiederum gut geklappt. Am Ende waren alle so weit, dass wir allein aufstehen und unser Segel nehmen und surfen konnten. Manche von uns konnten auch schon Kurven fahren oder sich drehen. Allen haben die zwei Windsurfstunden super gefallen.

Gemeinschaftsabend

Beide Klassen haben sich am letzten Abend im Gemeinschaftsraum versammelt, wo die Lehrer dann erzählten was wir dort alles machen können. Wir hatten die Möglichkeit Spiele zu spielen oder in den Kletterparcour zu gehen.

Leben in den Chalets

Wir waren zu sechst ein einem Chalet, welches zwar etwas kleiner war, aber man hatte genug Platz für sechs Leute. Man konnte selber entscheiden wo man schläft. Man durfte auch immer in andere Chalets gehen und seine Mitschüler dort besuchen.

Das Essen

Wir hatten alle Freiheiten was das Essen betraf. Zum Beispiel haben wir das Essen früher bekommen, durften uns aber selber aussuchen, wann wir etwas essen bzw. kochen. Man musste selber kochen und sich selbst versorgen. An einem Tag haben wir das Essen sogar bei strömendem Regen von den Lehrern abholen müssen.
Am Ende der Woche sind leider viele Lebensmittel übriggeblieben. Einiges wurde an die Schüler verteilt. Ungeöffnete Produkte wurden an das Deutsche Rote Kreuz verteilt, welches sich sehr über unsere Lebensmittelspenden gefreut hat.