Archiv der Kategorie: Presse

NW 01.07.2019

So war die Verabschiedung der 47 Spenger Realschüler
Feierliche Entlassfeier in der Aula. Die meisten Abgänger werden nach den Ferien weiter zur Schule gehen. Auszeichnungen für gute Leistungen.

Spenge. „Ihnen steht die Welt offen – machen Sie etwas daraus“, gab Bürgermeister Bernd Dumcke den Abschlussschülerinnen und -schülern der Realschule Spenge mit auf den Weg. „Heute darf aber erstmal gefeiert werden.“ Das taten die Zehntklässler ausgiebig: zuerst in der offiziellen Feierstunde mit Zeugnisvergabe, anschließend individuell weiter.

26 Mal gab es den Q-Vermerk

Schulleiter Ansgar Leder griff in seiner Rede Bilder aus dem ersten Song der Abschlussfeier auf: „You raise me up“ von Josh Groban. „So I can stand on mountains“, heißt es darin weiter. „Den ersten Berg habt ihr jetzt im übertragenen Sinne bestiegen“, sagte er an die Schülerinnen und Schüler gewandt. „Für einige war es ein Spaziergang, andere mussten sich ganz schön anstrengen, aber ihr habt es alle geschafft.“ 47 Absolventen verließen am Freitag die Realschule Spenge mit ihrem Abschlusszeugnis. Davon hatten zwei Schüler den Hauptschulabschluss erreicht, 19 den Realschulabschluss und 26 den Realschulabschluss mit Q-Vermerk.

Und was macht man auf so einem Berg? „Den Augenblick und den Ausblick genießen“, so der Schulleiter, „aber auch schon die nächste Bergtour planen“. Das hatten die Schülerinnen und Schüler getan: „Manche von ihnen beginnen eine Ausbildung, die meisten gehen aber weiter zur Schule“, wusste Ulrike Wischmeyer, Klassenlehrerin der 10a.

Auszeichnungen für die besten Abschlüsse

Gemeinsam mit ihrem Kollegen von der 10b Björn Stremming hatte sie die Schülerinnen und Schüler zu einem erfolgreichen Abschluss geführt. Aber auch die übrigen Lehrer, die Eltern und nicht zuletzt das Gemeinwesen seien wichtig auf einem solchen Weg, betonte Ansgar Leder.

Für die besten Abschlussnoten wurden Jana Castrup (Durchschnittsnote 1,53) aus der 10a sowie Sarra Ghalmami und Isabell Hinrichs (beide 1,63) aus der Klasse 10b geehrt. Durch den Abend führten Lara Suppan (10a) und Lea Rose (10b). Die musikalische Gestaltung der Abschlussfeier übernahmen Chiara Hammoudi (10a), Johanna Rekling, Aaron Elias Fritsche (10b) und Lehrerin Ute Mathwig.

Die Absolventen:

Abschlussschüler Klasse 10a: Lasse Bäumer, Johann Bischoff, Leon Bleck, Jana Castrup, Phoebe Ebmeyer, Luisa Eggersmann, Chiara Hammoudi, Lasse Josting, Joshua Kern, Laurin Krenkel, Vivien Krüger, Nils Lorey, Leonie Lotte, Laura Martens, Tim Middelmann, Laurence Most, Susen Murwig, Lea Rybant, Christina Solopov, Sina Stuckmann, Lara Suppan, Lion Wilkenhöner, Vincent Zoch

Abschlussschüler Klasse 10b: David Auns, David Berenbrink, Issa Fakrou, Aaron Elias Fritsche, Sarra Ghalmami, Celina Große-Tebbe, Isabell Hinrichs, Nils Houppert, Betül Kilic, Alexander Kraft, Jan Laskowski, Heik Markosyan, Henning Peppmeier, Veronica Pieszek, Johanna Reckling, Marc Rollmann, Lea Rose, Nils Schmidt, Angelina Unruh, Martin Unruh, Darren Venning, Emilie Vidovskij, Elif Yüce, Lina Zschieschang.

NW, Artikel von Montag 01.07.2019

SN 01.04.2019

Narzissenfest läutet den Frühling ein

[…] Ebenfalls viel los ist am Stand der Realschule. Auch in diesem Jahr bietet die Bildungseinrichtung wieder Anleitung und Hilfestellung beim Nistkastenbau an. Bei den Wedigs ist der Hausbau Familiensache. Lotta (5), Hannah (3) und ihre Eltern Anna und Jens arbeiten gemeinsam an einem schmucken Zuhause für Piepmätze, das in ihrem Garten Platz finden soll.

SN, Artikel von Montag 01.04.2019

NW 01.04.2019

Spenge feiert den Frühling

[…] Die achtjährige Gwen hat sich derweil einen Hammer geschnappt und schlägt einen Nagel in ein Stück Holz. Sie baut einen Nistkasten – ein Angebot der Spenger Realschule. Wo genau der später hängen soll, ist noch nicht ganz klar: „Wir müssen jetzt mal schauen, dass wir ein geschütztes Plätzchen finden“, sagt Gwens Mutter lachend.

NW, Artikel von Montag 01.04.2019

NW 25.03.2019

Spenger Realschüler spenden 1000 Euro an Unicef

Die Summe war bei einem Sponsorenlesen Ende Februar zusammengekommen. Mit der Spende könnte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen vier Mädchen in Madagaskar eine Schulausbildung ermöglichen.

Die Spenger Realschule hat mit einer besonderen Aktion dafür gesorgt, dass Jugendlichen in Madagaskar eine Schulbildung ermöglicht wird: In der letzten Februarwoche haben 75 Jugendliche aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10 an dem Projekt „Lesen für UNICEF“ teilgenommen. Dabei haben die Schüler für jede gelesene Seite einen kleinen Geldbetrag von Sponsoren bekommen – von Eltern oder Großeltern zum Beispiel. Zusammengekommen sind bei der Aktion 1.000 Euro, die die Schule jetzt an das Kinderhilfswerk UNICEF übergeben hat. „Ich bin unglaublich dankbar, dass ihr dieses Projekt so angenommen habt“, lobte Schulleiter Ansgar Leder. Das sei keine Selbstverständlichkeit. „Ihr zeigt damit Solidarität und Verantwortung.“

Die Schüler hätten das eingeworbene Geld der Sponsoren nicht für sich selbst behalten, sondern seien bereit gewesen, es abzugeben: an Kinder und Jugendliche, die nicht so gut gestellt seien und die einen „nicht so freien Zugang zu Bildung und Büchern“ hätten wie sie selbst. Ansgar Leder zollte nicht nur den Schülern, sondern auch den Sponsoren, der Projektkoordinatorin Ute Mathwig und Klassenlehrerin Elisabeth Harting seinen Dank. 1000 Euro – das sei „ein umwerfendes Ergebnis“, lobte Annelotte Büscher-Pieper vom Kinderhilfswerk UNICEF. „Ihr tragt dazu bei, dass weitere Mädchen in Madagaskar in die Schule gehen können.“

In dem Inselstaat vor der afrikanischen Südostküste herrsche „größte Armut“, sagte Büscher-Pieper. Den Mädchen dort, die häufig schon mit 14 Jahren ihre ersten Kinder bekommen würden, sei eine Schulbildung oft verwehrt. „Aber UNICEF möchte, dass gerade auch junge Mütter die Möglichkeit bekommen, sich zu bilden.“ Mit dem Geld, das die Realschüler jetzt beim Sponsorenlesen eingeworben haben, könne etwa vier Mädchen der Schulunterricht ermöglicht werden. Wie das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen das Geld konkret einsetzen werde, sei jedoch noch nicht klar. Möglicherweise werde auch ein Lehrer weiter ausgebildet oder ein neuer Klassenraum gebaut.

NW, Artikel von Montag 25.03.2019

SN 23.03.2019

Spende für Unicef

1000 Euro haben die Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen der Spenger Realschule »erlesen«. In der letzten Februar-Woche beteiligten sich die Jugendlichen am Projekt »Lesen für Unicef«. Ähnlich wie bei einem Sponsorenlauf zahlten Unterstützer dabei für jede gelesene Seite eine vorher festgelegte Summe.

Am Freitag wurde die Spende an Unicef übergeben. Den Scheck nahm Annelotte Büscher-Pieper von der Unicef-Ortsgruppe Bünde zusammen mit Barbara Massow und Cornelia Köhner entgegen. »Ihr tragt dazu bei, dass andere Kinder in die Schule gehen können«, bedankte sich Annelotte Büscher-Pieper bei den Kindern und Sponsoren. Denn mit dem Geld soll jungen Müttern in Madagaskar der Schulbesuch ermöglicht werden.

In dem Entwicklungsland werden Mädchen häufig bereits im Teenageralter schwanger. Mangels Schulbildung bleibt ihnen oft nur die Arbeit als Tagelöhnerin in den örtlichen Fabriken. Dank der Spende soll das nun anders werden.

Auch Schulleiter Ansgar Leder war bei der Spenden voll des Lobes für seine Schüler: »Ihr habt euch nicht nur um Sponsoren bemüht und Geld gesammelt. Damit zeigt ihr Solidarität und Verantwortungsbewusstsein.

SN, Artikel von Samstag 23.03.2019

SN 29.11.2018

Realschüler sammeln für »Weihnachten im Schuhkarton

Die Sammel-Aktion »Weihnachten im Schuhkarton« ist die Gelegenheit gewesen, das Erdkunde-Thema »Arm und Reich ungleich verteilt« in den Blick zu nehmen. Die Teams der Klasse 9b der Realschule Spenge organisierten selbstständig die Päckcheninhalte, schrieben Grußworte in mehreren Sprachen und legten Fotos dazu.

»Weihnachten im Schuhkarton« ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion für Kinder in Not. Seit 1993 wurden weltweit bereits über 157 Millionen Kinder in über 160 Ländern erreicht. Jedes Jahr packen etwa eine halbe Million Menschen im deutschsprachigen Raum zu Weihnachten Schuhkartons, um sie Mädchen und Jungen zwischen zwei und 14 Jahren zu schenken.

Dass Armut auch in Deutschland ein Problem sein kann, wurde ebenfalls thematisiert. So erfuhren die Schüler unter anderem wie die »Tafeln« arbeiten. Dabei leisteten die Schüler auch praktische Hilfe: Die 10a/b brachte ihre überschüssigen Essenvorräte nach der Klassenfahrt zur Tafel-Sammelstelle nach Herford.

SN, Artikel von Donnerstag 29.11.2018

SN 24.11.2018

In Einzelgesprächen zum passenden Job

25 Arbeitgeber stellen sich beim Tag der Dualen Ausbildung vor

25 Arbeitgeber der Region aus Handwerk, Handel, Verwaltung, Pflege und Industrie sowie Berufskollegs und Kammern haben sich am Donnerstagabend zum Tag der Dualen Ausbildung Zehnt- und Zwölftklässlern der Real- und der Regenbogen-Gesamtschule (RGeS) präsentiert.

In Einzelgesprächen mit Betriebsleitern, Ausbildern und Auszubildenden konnten sich die Schüler umfassend über die Betriebe, angebotene Ausbildungsgänge und Zukunftschancen informieren. Häufig meldeten sich Unternehmen bei der Stadt, so Karsten Heidbrink, die nach einer Ausbildungsbörse fragten, um Nachwuchs zu werben. »An der Stelle vermitteln wir gern zur Stärkung des regionalen Netzwerks und des heimischen Standorts«, betont der Leiter der zentralen städtischen Verwaltung.

»Wir haben hier ganz viele ›hidden Champions‹ wie beispielsweise Modersohn, Dula oder Multivac, die die Schüler einfach noch nicht kennen«, sagt Dr. Rüdiger Borgstädt, Lehrer an der RGeS. Welche beruflichen Perspektiven habe ich? Welche Qualifikationen verlangt mein Traumjob von mir? Schulabgänger sehen sich mit vielen Fragen konfrontiert. Sie müssen entscheiden, welcher Weg für sie der richtige ist. Nur etwa ein Fünftel aller Haupt- und Realschulabsolventen der RGeS und der Realschule tritt eine Ausbildung an.

Gründe dafür sehen die Koordinatoren der Ausbildungsmesse Thomas Scheele (Realschule) und Dr. Rüdiger Borgstädt vor allem in einem veralteten Bild der Dualen Ausbildung. »Es gibt viele neue Berufe, die völlig unbekannt sind. Der Traumberuf hat oft eine ganze Reihe verwandter Berufe, die nicht minder interessant sind«, weiß Scheele zu berichten.

Auch seien Schüler zunehmend verunsichert, denn »Eltern sehen die abgeschlossene Berufsausbildung häufig als Ende der Karriereleiter und wünschen sich deshalb für ihre Kinder eine akademische Laufbahn«, erklärt Realschulleiter Ansgar Leder.

Dass dem mitnichten so ist, beweisen unter anderem die Dula-Werke. Der Maßanfertiger für Ladengestaltung und Innenausbau ist weltweit tätig, in Deutschland an drei Standorten vertreten und bildet in Spenge Tischler und Metallbauer aus.
Die Aufstiegsmöglichkeiten sind gut. »Wir bilden gern unsere eigenen Fachkräfte aus, weil wir ihnen fach- und betriebsspezifize Kenntnisse vermitteln können«, sagt Siegfried Kruse, Geschäftsführer der hiesigen Niederlassung.

»Aus der Praxis zu kommen, ist immer gut, wenn man später in der Arbeitsvorbereitung tätig sein will«, versichert Mit-Geschäftsführer Klaus Siekmann. Einer Tischlerlehre könne die Meister-oder Technikerqualifikation oder auch ein Innenarchitekturstudium folgen.

Das lokale Unternehmen Vistacon widmet sich erneuerbaren Energien und alternativen Heizsystemen. »Wir bilden Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heiz- und Klimatechnik, Kaufleute und Elektroniker aus. Für das kommende Jahr haben wir noch einen Ausbildungsplatz zum Anlagenmechaniker offen«, sagt Geschäftsführer Stamatis Vitanos. Was ihm als Einstellungskriterium wichtig ist? »Man hat viel Kundenkontakt und sollte daher ein netter und aufgeschlossener Mensch sein.«

SN, Artikel von Samstag 24.11.2018

NW 05.10.2018

Seit nun 29 Jahren trainieren Schüler der Garten-AG ihren grünen Daumen. In diesem Schuljahr unternahmen die fleißigen Teilnehmer einen Ausflug in die Bonsaischule in Enger.

Den Hin- und Rückweg fuhren die Schüler und Schülerinnen mit dem Rad. Sie wählten dafür verschiedene Strecken, so dass sie dabei insgesamt 17 Kilometer radelten. Ein Teil des Ausflugs, an dem alle Schüler ihre Freude hatten.

In der Bonsaischule nahmen sie dann an einem Workshop teil, nachdem sie bei einem Rundgang alle Fragen zur Bonsaischule loswerden konnten. Dann wurden die Schüler aktiv: Nach einer Erklärung bekamen sie spezielle Scheren, womit sie die kleinen Bonsai-Bäume gestalteten durften. Die Kunst war es dabei, die jungen Triebe abzuschneiden. Dabei sollte das letzte Blatt immer nach außen zeigen, damit dort das weitere Wachstum beginnt. Danach wurden die schließlich in die Kunst des Umpflanzens von kleinen Jadebäumen eingeführt.

„Ich fand den Ausflug sehr lehrreich, da ich neue Dinge lernen konnte, die man in der Schule nicht sieht. Es war sehr lohnenswert“, sagte Mattes Kindermann und fasste damit die Erlebnisse im Sinne seiner Mitschüler zusammen.

NW, Artikel von Freitag 05.10.2018

SN 02.07.2018

 

Im Gegensatz zu der deutschen Fußball-Nationalelf hätten sie ihr Endspiel an der Spenger Realschule gemeistert, hat sich Schulleiter Ansgar Leder in seiner Eröffnungsrede zur Entlassfeier des zehnten Jahrgangs eines sportlichen Vergleichs bedient.

Einige seiner »Spieler« seien zwar eher still, aber ausdauernd und fleißig gewesen, an andere hätten gelbe und sogar rot-gelbe Karten verteilt werden müssen. »Geht mit Freude in euer nächstes Turnier, aber nehmt das Spiel und eure Mitspieler ernst«, ermunterte der Rektor die Schüler, in einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Wichtig sei jedoch eines: »Spielt immer fair!« Den besten Abschluss aus der Klasse 10a erzielte Ben Krueger mit einem Notendurchschnitt von 1,7. In der 10b brillierte Franziska Sordel mit einem Quotienten von 1,07.

Die Schulabsolventen gestalteten ihre Feier mit Musik und einem Videobeitrag, in dem sie verschiedene Schüler- und Lehrertypen aufs Korn nahmen. »Heute Abend wollen wir uns für den Lebensabschnitt, den wir gemeistert haben, ein bisschen selbst feiern«, moderierte Scarlett-Enya Niehausmeier den Andreas Bourani-Hit »Auf uns« an, den die 10b zum Besten gab. Ermunternde Worte zum Abschied hatten neben den Klassenlehrern Elisabeth Harting und Thomas Scheele auch die Vertreter der Elternpflegschaft vorbereitet. Schülersprecherin Sude Molla-Chasan sagte, es sei »Zeit, Eigenverantwortung zu übernehmen« und mit Mut in den neuen Lebensabschnitt zu starten. Musikalische Beiträge kamen unter anderem von Saskia Ziep aus der 10b. Die Pianistin hatte sich neben Damien Rice’s »9 Crimes« auch das berührende »Hallelujah« von Leonard Cohen für ihren Schulabschied ausgesucht.

Klasse 10a
Lukas Alfano, Florian Lukas Bohrer, Maximilian Deutschländer, Alexander Eva, Noah Hensel, Florian Köhler, Henryk Kronsbein, Ben Krueger, Michel Mindak, Louis Nienaber, Silas Rüßmann, Alexander Schäfer, Oliver Schmidt, Luca Marcel Schmiedeskamp und Joel Miguel Spiske.

Klasse 10b
Hayriye Atalay, Till Brinkmann, Sophie Butzke, Violetta Felski, Simon Houppert, Jana Klamm, Nils Krause, Victoria-Lynn Kreft, Sem Lier, Marc Hndrik Lohmeyer, Sude Molla-Chasan, Kilian Nagel, Scarlett-Enya Niehausmeier, Jonas Ohls, Timofei Ozhigov, Niclas Sawazki, Seyma Sezen, Franziska Sordel, Franziska Stach, Leonie Summers, Tobias Walkenhorst und Saskia Selina Ziep.

SN, Artikel von Montag 02.07.2018

NW 02.07.2018

 

Viele Jahre haben sie miteinander in der Realschule verbracht und gemeinsam gelernt. Nach diesem Wochenende trennen sich vorerst die Wege der 37 Absolventinnen und Absolventen aus der Jahrgangsstufe 10. Doch bevor sie zukünftig die nächsten Schritte in Aus-, Weiterbildung und Beruf in Angriff nehmen werden, feierten sie am Freitagnachmittag mit ihren Eltern und ihren ehemaligen Lehrkräften ausgiebig den zurückliegenden Lebensabschnitt.

„Uns war es sehr wichtig, dass Sie selbst an der Gestaltung ihrer Abschlussfeier mitwirken und Verantwortung übernehmen“, erklärte die Klassenlehrerin der 10b Elisabeth Harting. Und so stellten die Absolventinnen und Absolventen um die offiziellen Grußworte herum ein buntes Programm mit Musik und Videobeiträgen auf die Beine, durch das Moderatorin Scarlett-Enya Niehausmeier die Zuschauer führte.

Mit gezielten dekorativen Handgriffen haben Sophie Butzke und Franziska Stach im Vorfeld den feierlichen Rahmen für die Zeugnisübergabe geschaffen.

Vor diesem offiziellen Programmpunkt nutzte Schulleiter Ansgar Leder die Gelegenheit und gab den scheidenden Realschülern einige persönliche Worte in Anlehnung an die Fußballweltmeisterschaft mit auf den weiteren Weg: „Ihr habt jetzt die Qualifikationsphase für die nächsten Runden im Leben erreicht. Geht mit Freude in euer nächstes Spiel, trainiert weiter, fokussiert euch auf euer Ziel und spielt immer im Team.“

Einen ähnlichen Impuls erhielten die nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler auch von Thomas Scheele, der mit der 10a im Übrigen eine reine Jungenklasse für den Endspurt trainiert hat: „Macht etwas aus eurem Leben. Ihr habt es jetzt selbst in der Hand.“

Den Grundstein für den nächsten Abschnitt haben die Absolventinnen und Absolventen gelegt. Von den 37 Schülerinnen und Schülern erreichten 17 die mittlere Reife und weitere 17 haben sich auch einen Q-Vermerk erarbeitet. Als Jahrgangsbeste schnitten mit einer Endnote von 1,7 Ben Krueger aus der 10a und mit einer 1,07 Franziska Sordel aus der 10b ab.

NW, Artikel von Montag 02.07.2018