Archiv der Kategorie: Presse

SN 29.11.2018

Realschüler sammeln für »Weihnachten im Schuhkarton

Die Sammel-Aktion »Weihnachten im Schuhkarton« ist die Gelegenheit gewesen, das Erdkunde-Thema »Arm und Reich ungleich verteilt« in den Blick zu nehmen. Die Teams der Klasse 9b der Realschule Spenge organisierten selbstständig die Päckcheninhalte, schrieben Grußworte in mehreren Sprachen und legten Fotos dazu.

»Weihnachten im Schuhkarton« ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion für Kinder in Not. Seit 1993 wurden weltweit bereits über 157 Millionen Kinder in über 160 Ländern erreicht. Jedes Jahr packen etwa eine halbe Million Menschen im deutschsprachigen Raum zu Weihnachten Schuhkartons, um sie Mädchen und Jungen zwischen zwei und 14 Jahren zu schenken.

Dass Armut auch in Deutschland ein Problem sein kann, wurde ebenfalls thematisiert. So erfuhren die Schüler unter anderem wie die »Tafeln« arbeiten. Dabei leisteten die Schüler auch praktische Hilfe: Die 10a/b brachte ihre überschüssigen Essenvorräte nach der Klassenfahrt zur Tafel-Sammelstelle nach Herford.

SN, Artikel von Donnerstag 29.11.2018

SN 24.11.2018

In Einzelgesprächen zum passenden Job

25 Arbeitgeber stellen sich beim Tag der Dualen Ausbildung vor

25 Arbeitgeber der Region aus Handwerk, Handel, Verwaltung, Pflege und Industrie sowie Berufskollegs und Kammern haben sich am Donnerstagabend zum Tag der Dualen Ausbildung Zehnt- und Zwölftklässlern der Real- und der Regenbogen-Gesamtschule (RGeS) präsentiert.

In Einzelgesprächen mit Betriebsleitern, Ausbildern und Auszubildenden konnten sich die Schüler umfassend über die Betriebe, angebotene Ausbildungsgänge und Zukunftschancen informieren. Häufig meldeten sich Unternehmen bei der Stadt, so Karsten Heidbrink, die nach einer Ausbildungsbörse fragten, um Nachwuchs zu werben. »An der Stelle vermitteln wir gern zur Stärkung des regionalen Netzwerks und des heimischen Standorts«, betont der Leiter der zentralen städtischen Verwaltung.

»Wir haben hier ganz viele ›hidden Champions‹ wie beispielsweise Modersohn, Dula oder Multivac, die die Schüler einfach noch nicht kennen«, sagt Dr. Rüdiger Borgstädt, Lehrer an der RGeS. Welche beruflichen Perspektiven habe ich? Welche Qualifikationen verlangt mein Traumjob von mir? Schulabgänger sehen sich mit vielen Fragen konfrontiert. Sie müssen entscheiden, welcher Weg für sie der richtige ist. Nur etwa ein Fünftel aller Haupt- und Realschulabsolventen der RGeS und der Realschule tritt eine Ausbildung an.

Gründe dafür sehen die Koordinatoren der Ausbildungsmesse Thomas Scheele (Realschule) und Dr. Rüdiger Borgstädt vor allem in einem veralteten Bild der Dualen Ausbildung. »Es gibt viele neue Berufe, die völlig unbekannt sind. Der Traumberuf hat oft eine ganze Reihe verwandter Berufe, die nicht minder interessant sind«, weiß Scheele zu berichten.

Auch seien Schüler zunehmend verunsichert, denn »Eltern sehen die abgeschlossene Berufsausbildung häufig als Ende der Karriereleiter und wünschen sich deshalb für ihre Kinder eine akademische Laufbahn«, erklärt Realschulleiter Ansgar Leder.

Dass dem mitnichten so ist, beweisen unter anderem die Dula-Werke. Der Maßanfertiger für Ladengestaltung und Innenausbau ist weltweit tätig, in Deutschland an drei Standorten vertreten und bildet in Spenge Tischler und Metallbauer aus.
Die Aufstiegsmöglichkeiten sind gut. »Wir bilden gern unsere eigenen Fachkräfte aus, weil wir ihnen fach- und betriebsspezifize Kenntnisse vermitteln können«, sagt Siegfried Kruse, Geschäftsführer der hiesigen Niederlassung.

»Aus der Praxis zu kommen, ist immer gut, wenn man später in der Arbeitsvorbereitung tätig sein will«, versichert Mit-Geschäftsführer Klaus Siekmann. Einer Tischlerlehre könne die Meister-oder Technikerqualifikation oder auch ein Innenarchitekturstudium folgen.

Das lokale Unternehmen Vistacon widmet sich erneuerbaren Energien und alternativen Heizsystemen. »Wir bilden Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heiz- und Klimatechnik, Kaufleute und Elektroniker aus. Für das kommende Jahr haben wir noch einen Ausbildungsplatz zum Anlagenmechaniker offen«, sagt Geschäftsführer Stamatis Vitanos. Was ihm als Einstellungskriterium wichtig ist? »Man hat viel Kundenkontakt und sollte daher ein netter und aufgeschlossener Mensch sein.«

SN, Artikel von Samstag 24.11.2018

NW 05.10.2018

Seit nun 29 Jahren trainieren Schüler der Garten-AG ihren grünen Daumen. In diesem Schuljahr unternahmen die fleißigen Teilnehmer einen Ausflug in die Bonsaischule in Enger.

Den Hin- und Rückweg fuhren die Schüler und Schülerinnen mit dem Rad. Sie wählten dafür verschiedene Strecken, so dass sie dabei insgesamt 17 Kilometer radelten. Ein Teil des Ausflugs, an dem alle Schüler ihre Freude hatten.

In der Bonsaischule nahmen sie dann an einem Workshop teil, nachdem sie bei einem Rundgang alle Fragen zur Bonsaischule loswerden konnten. Dann wurden die Schüler aktiv: Nach einer Erklärung bekamen sie spezielle Scheren, womit sie die kleinen Bonsai-Bäume gestalteten durften. Die Kunst war es dabei, die jungen Triebe abzuschneiden. Dabei sollte das letzte Blatt immer nach außen zeigen, damit dort das weitere Wachstum beginnt. Danach wurden die schließlich in die Kunst des Umpflanzens von kleinen Jadebäumen eingeführt.

„Ich fand den Ausflug sehr lehrreich, da ich neue Dinge lernen konnte, die man in der Schule nicht sieht. Es war sehr lohnenswert“, sagte Mattes Kindermann und fasste damit die Erlebnisse im Sinne seiner Mitschüler zusammen.

NW, Artikel von Freitag 05.10.2018

SN 02.07.2018

 

Im Gegensatz zu der deutschen Fußball-Nationalelf hätten sie ihr Endspiel an der Spenger Realschule gemeistert, hat sich Schulleiter Ansgar Leder in seiner Eröffnungsrede zur Entlassfeier des zehnten Jahrgangs eines sportlichen Vergleichs bedient.

Einige seiner »Spieler« seien zwar eher still, aber ausdauernd und fleißig gewesen, an andere hätten gelbe und sogar rot-gelbe Karten verteilt werden müssen. »Geht mit Freude in euer nächstes Turnier, aber nehmt das Spiel und eure Mitspieler ernst«, ermunterte der Rektor die Schüler, in einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Wichtig sei jedoch eines: »Spielt immer fair!« Den besten Abschluss aus der Klasse 10a erzielte Ben Krueger mit einem Notendurchschnitt von 1,7. In der 10b brillierte Franziska Sordel mit einem Quotienten von 1,07.

Die Schulabsolventen gestalteten ihre Feier mit Musik und einem Videobeitrag, in dem sie verschiedene Schüler- und Lehrertypen aufs Korn nahmen. »Heute Abend wollen wir uns für den Lebensabschnitt, den wir gemeistert haben, ein bisschen selbst feiern«, moderierte Scarlett-Enya Niehausmeier den Andreas Bourani-Hit »Auf uns« an, den die 10b zum Besten gab. Ermunternde Worte zum Abschied hatten neben den Klassenlehrern Elisabeth Harting und Thomas Scheele auch die Vertreter der Elternpflegschaft vorbereitet. Schülersprecherin Sude Molla-Chasan sagte, es sei »Zeit, Eigenverantwortung zu übernehmen« und mit Mut in den neuen Lebensabschnitt zu starten. Musikalische Beiträge kamen unter anderem von Saskia Ziep aus der 10b. Die Pianistin hatte sich neben Damien Rice’s »9 Crimes« auch das berührende »Hallelujah« von Leonard Cohen für ihren Schulabschied ausgesucht.

Klasse 10a
Lukas Alfano, Florian Lukas Bohrer, Maximilian Deutschländer, Alexander Eva, Noah Hensel, Florian Köhler, Henryk Kronsbein, Ben Krueger, Michel Mindak, Louis Nienaber, Silas Rüßmann, Alexander Schäfer, Oliver Schmidt, Luca Marcel Schmiedeskamp und Joel Miguel Spiske.

Klasse 10b
Hayriye Atalay, Till Brinkmann, Sophie Butzke, Violetta Felski, Simon Houppert, Jana Klamm, Nils Krause, Victoria-Lynn Kreft, Sem Lier, Marc Hndrik Lohmeyer, Sude Molla-Chasan, Kilian Nagel, Scarlett-Enya Niehausmeier, Jonas Ohls, Timofei Ozhigov, Niclas Sawazki, Seyma Sezen, Franziska Sordel, Franziska Stach, Leonie Summers, Tobias Walkenhorst und Saskia Selina Ziep.

SN, Artikel von Montag 02.07.2018

NW 02.07.2018

 

Viele Jahre haben sie miteinander in der Realschule verbracht und gemeinsam gelernt. Nach diesem Wochenende trennen sich vorerst die Wege der 37 Absolventinnen und Absolventen aus der Jahrgangsstufe 10. Doch bevor sie zukünftig die nächsten Schritte in Aus-, Weiterbildung und Beruf in Angriff nehmen werden, feierten sie am Freitagnachmittag mit ihren Eltern und ihren ehemaligen Lehrkräften ausgiebig den zurückliegenden Lebensabschnitt.

„Uns war es sehr wichtig, dass Sie selbst an der Gestaltung ihrer Abschlussfeier mitwirken und Verantwortung übernehmen“, erklärte die Klassenlehrerin der 10b Elisabeth Harting. Und so stellten die Absolventinnen und Absolventen um die offiziellen Grußworte herum ein buntes Programm mit Musik und Videobeiträgen auf die Beine, durch das Moderatorin Scarlett-Enya Niehausmeier die Zuschauer führte.

Mit gezielten dekorativen Handgriffen haben Sophie Butzke und Franziska Stach im Vorfeld den feierlichen Rahmen für die Zeugnisübergabe geschaffen.

Vor diesem offiziellen Programmpunkt nutzte Schulleiter Ansgar Leder die Gelegenheit und gab den scheidenden Realschülern einige persönliche Worte in Anlehnung an die Fußballweltmeisterschaft mit auf den weiteren Weg: „Ihr habt jetzt die Qualifikationsphase für die nächsten Runden im Leben erreicht. Geht mit Freude in euer nächstes Spiel, trainiert weiter, fokussiert euch auf euer Ziel und spielt immer im Team.“

Einen ähnlichen Impuls erhielten die nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler auch von Thomas Scheele, der mit der 10a im Übrigen eine reine Jungenklasse für den Endspurt trainiert hat: „Macht etwas aus eurem Leben. Ihr habt es jetzt selbst in der Hand.“

Den Grundstein für den nächsten Abschnitt haben die Absolventinnen und Absolventen gelegt. Von den 37 Schülerinnen und Schülern erreichten 17 die mittlere Reife und weitere 17 haben sich auch einen Q-Vermerk erarbeitet. Als Jahrgangsbeste schnitten mit einer Endnote von 1,7 Ben Krueger aus der 10a und mit einer 1,07 Franziska Sordel aus der 10b ab.

NW, Artikel von Montag 02.07.2018

SN 18.06.2018

 

Auf eine Entdeckungstour durch unterschiedliche Lebensbereiche und sogar die Vergangenheit haben sich Schüler aller Jahrgangsstufen begeben. Von Mittwoch bis Freitag nahmen sie an die Projektwoche teil und lernten zum Beispiel, wie die Schule in der Vergangenheit aussah.

Das Motto der Projekttage lautete dieses Mal „Mit Kopf, Herz und Hand“. Viel Köpfchen und mathematisches Verständnis brauchten Marc (15) und David (15), die den Workshop „Lego Mindstorm“ besucht hatten. Sie programmierten Lego-Roboter so, dass sie auf einem vorgezeichneten Stern genau auf die Linie fuhren. „Wir haben die Strecke berechnet und mussten auch die Winkel des Sterns benutzen. Auch die Umdrehung mussten wir beachten“, erklärte David.

An einer anderen Station hatten die Schüler ihre Hände gebraucht um internationales Essen zu kochen. Dieses boten sie am Freitag den Besuchern des Abschlussfestes zum verzehr an. „Am zweiten Tag haben wir alles gekocht und probiert. Wir verkaufen, was uns geschmeckt hat“, erzählte Fynn (15). Dabei kamen auch Spezialitäten auf den Tisch, die die Schüler selbst vorgeschlagen hatten wie das russische Gebäck Krepli.

Wie der Unterricht im 19. Jahrhundert aussah, hatten Julie (15), Tim (15) und Chiara (14) in der Museumsschule Hiddenhausen erfahren. „Damals waren die Regeln viel strenger“, erzählte Tim. Heute könnten sich die Schüler einen so strengen Unterricht nicht mehr vorstellen, erzählen sie.

SN, Artikel von Montag 18.06.2018

SE 07/08 2018

Schülerinnen und Schüler der Realschule Spenge empfangen Gäste aus Frankreich

SE, Artikel der Ausgabe Jul/Aug 2018

SN 09.06.2018

 

Schon am ersten Tag nach der Ankunft der Schülerinnen und Schüler aus Marans bei La Rochelle sind sie zusammen mit ihren Gastgebern von der Realschule Spenge zu einem Ausflug gestartet. Mit dem Bus ging es nach Bremen, das dortige „Universum“ und die alte Hansestadt zu erkundigen.

Für insgesamt sechs Tage sind die Jugendlichen des Collège Marie-Eustelle zu Gast in Spenge. „Seit 2007 läuft der Schüleraustausch bereits“, sagt Realschulleiter Ansgar Leder. „Und ich finde es besonders schön, dass wir 100 Jahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges jetzt hier zusammen sind und den Kontakt pflegen.“

Mit ihren Lehrerinnen Fabienne Colas und Marylise Boutet waren die französischen Schüler angereist, an der Realschule Spenge kümmert sich Elisabeth Harting um den Austausch. „Im Zwei-Jahres-Rhythmus besuchen uns die französischen Schüler“, sagte Leder. Im jeweils anderen Jahr fahren die Spenger Jugendlichen nach Frankreich.

Bis zu Abfahrt am kommenden Montag steht noch einiges auf dem Programm. Am Samstag gibt es eine Stadtrallye und ein Picknick an der Werburg. Am Montag nehmen die Gäste am Unterricht teil.

SN, Artikel von Samstag/Sontag 09./10.06.2018

NW 08.06.2018

 

Sechstägiger Austausch: 24 Jugendliche aus der Nähe von La Rochelle besuchen derzeit die heimische Realschule. Gestern stand für sie ein Ausflug nach Bremen auf dem Programm.

Gut 20 Jugendliche aus Frankreich sind zurzeit Gast an der Realschule in Spenge. „Den Schüleraustausch gibt es seit 2007“, sagte Realschulleiter Ansgar Leder. Immer im Zwei-Jahres-Rhythmus besuchen sich die Schüler aus Frankreich und Spenge. Das Besondere: Der Austausch ist jahrgangsübergreifend. Schüler aus den Klassen 7 bis 10 sind dabei.

Die 24 Jugendlichen vom Collège Marie-Eustelle in Marans – einer Stadt in der Nähe von La Rochelle – waren am Mittwoch gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Fabienne Colas und Marylise Boutet angereist. Auf Spenger Seite wird der Austausch von Realschullehrerin Elisabeth Harting betreut.

Einen Tag nach ihrer Ankunft stand für die französischen Gäste der erste Ausflug auf dem Programm: Gemeinsam mit ihren Spenger Austauschülern ging es gestern nach Bremen. „Dort ist ein Besuch im Universum und ein Stadtrundgang geplant“, berichtete Ansgar Leder vor der Abfahrt.

Am heutigen Freitag steht ein weiteres Highlight an: Die Jugendlichen aus Frankreich fahren nach Berlin. Den Samstag verbringen die Austauschschüler in Spenge, machen eine Stadtrallye und ein Picknick an der Werburg. Am Montag nehmen sie dann noch am Unterricht der Realschule teil, bevor es abends wieder Richtung Frankreich geht.

Besonders schön: Es sind diesmal auch fünf französische Jugendliche mit nach Spenge gekommen, die den Austausch vor einigen Jahren mitgemacht haben. Sie würden jetzt ihre deutschen Austauschschüler von damals besuchen. „Über all die Jahre haben sie ihre Freundschaft aufrecht erhalten“, berichtete Ansgar Leder erfreut.

NW, Artikel von Freitag 08.06.2018

SN 07.07.2017

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SN, Artikel von Freitag 07.07.2017