Archiv der Kategorie: 2019

SN 01.04.2019

Narzissenfest läutet den Frühling ein

[…] Ebenfalls viel los ist am Stand der Realschule. Auch in diesem Jahr bietet die Bildungseinrichtung wieder Anleitung und Hilfestellung beim Nistkastenbau an. Bei den Wedigs ist der Hausbau Familiensache. Lotta (5), Hannah (3) und ihre Eltern Anna und Jens arbeiten gemeinsam an einem schmucken Zuhause für Piepmätze, das in ihrem Garten Platz finden soll.

SN, Artikel von Montag 01.04.2019

NW 01.04.2019

Spenge feiert den Frühling

[…] Die achtjährige Gwen hat sich derweil einen Hammer geschnappt und schlägt einen Nagel in ein Stück Holz. Sie baut einen Nistkasten – ein Angebot der Spenger Realschule. Wo genau der später hängen soll, ist noch nicht ganz klar: „Wir müssen jetzt mal schauen, dass wir ein geschütztes Plätzchen finden“, sagt Gwens Mutter lachend.

NW, Artikel von Montag 01.04.2019

NW 25.03.2019

Spenger Realschüler spenden 1000 Euro an Unicef

Die Summe war bei einem Sponsorenlesen Ende Februar zusammengekommen. Mit der Spende könnte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen vier Mädchen in Madagaskar eine Schulausbildung ermöglichen.

Die Spenger Realschule hat mit einer besonderen Aktion dafür gesorgt, dass Jugendlichen in Madagaskar eine Schulbildung ermöglicht wird: In der letzten Februarwoche haben 75 Jugendliche aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10 an dem Projekt „Lesen für UNICEF“ teilgenommen. Dabei haben die Schüler für jede gelesene Seite einen kleinen Geldbetrag von Sponsoren bekommen – von Eltern oder Großeltern zum Beispiel. Zusammengekommen sind bei der Aktion 1.000 Euro, die die Schule jetzt an das Kinderhilfswerk UNICEF übergeben hat. „Ich bin unglaublich dankbar, dass ihr dieses Projekt so angenommen habt“, lobte Schulleiter Ansgar Leder. Das sei keine Selbstverständlichkeit. „Ihr zeigt damit Solidarität und Verantwortung.“

Die Schüler hätten das eingeworbene Geld der Sponsoren nicht für sich selbst behalten, sondern seien bereit gewesen, es abzugeben: an Kinder und Jugendliche, die nicht so gut gestellt seien und die einen „nicht so freien Zugang zu Bildung und Büchern“ hätten wie sie selbst. Ansgar Leder zollte nicht nur den Schülern, sondern auch den Sponsoren, der Projektkoordinatorin Ute Mathwig und Klassenlehrerin Elisabeth Harting seinen Dank. 1000 Euro – das sei „ein umwerfendes Ergebnis“, lobte Annelotte Büscher-Pieper vom Kinderhilfswerk UNICEF. „Ihr tragt dazu bei, dass weitere Mädchen in Madagaskar in die Schule gehen können.“

In dem Inselstaat vor der afrikanischen Südostküste herrsche „größte Armut“, sagte Büscher-Pieper. Den Mädchen dort, die häufig schon mit 14 Jahren ihre ersten Kinder bekommen würden, sei eine Schulbildung oft verwehrt. „Aber UNICEF möchte, dass gerade auch junge Mütter die Möglichkeit bekommen, sich zu bilden.“ Mit dem Geld, das die Realschüler jetzt beim Sponsorenlesen eingeworben haben, könne etwa vier Mädchen der Schulunterricht ermöglicht werden. Wie das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen das Geld konkret einsetzen werde, sei jedoch noch nicht klar. Möglicherweise werde auch ein Lehrer weiter ausgebildet oder ein neuer Klassenraum gebaut.

NW, Artikel von Montag 25.03.2019

SN 23.03.2019

Spende für Unicef

1000 Euro haben die Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen der Spenger Realschule »erlesen«. In der letzten Februar-Woche beteiligten sich die Jugendlichen am Projekt »Lesen für Unicef«. Ähnlich wie bei einem Sponsorenlauf zahlten Unterstützer dabei für jede gelesene Seite eine vorher festgelegte Summe.

Am Freitag wurde die Spende an Unicef übergeben. Den Scheck nahm Annelotte Büscher-Pieper von der Unicef-Ortsgruppe Bünde zusammen mit Barbara Massow und Cornelia Köhner entgegen. »Ihr tragt dazu bei, dass andere Kinder in die Schule gehen können«, bedankte sich Annelotte Büscher-Pieper bei den Kindern und Sponsoren. Denn mit dem Geld soll jungen Müttern in Madagaskar der Schulbesuch ermöglicht werden.

In dem Entwicklungsland werden Mädchen häufig bereits im Teenageralter schwanger. Mangels Schulbildung bleibt ihnen oft nur die Arbeit als Tagelöhnerin in den örtlichen Fabriken. Dank der Spende soll das nun anders werden.

Auch Schulleiter Ansgar Leder war bei der Spenden voll des Lobes für seine Schüler: »Ihr habt euch nicht nur um Sponsoren bemüht und Geld gesammelt. Damit zeigt ihr Solidarität und Verantwortungsbewusstsein.

SN, Artikel von Samstag 23.03.2019